Auf nach Ulm!

Die nächste Station auf unserer Reise ist das Donaustadion in Ulm.
Auf dem Papier sind die Rahmenbedingungen wieder einmal klar verteilt.
Der Tabellenzweite der Heimtabelle, Ulm, trifft auf den Tabellenplatz 16 der Auswärtstabelle.

Die Statistiken haben ähnliche Tendenzen. Ulm konnte siebenmal im heimischen Stadion gewinnen und verlor nur deren zwei Spiele. (0-2 VfR Aalen am 25.09.2021 und 1-2 gegen Hessenkassel 19.12.2020).
Das Torverhältnis ist dementsprechend positiv mit 21:6 Toren.
Andersrum liest sich die Statistik beim FC. Zwei gewonnene Spiele in der Fremde (14.10.2020 1-2 bei FC Astoria Walldorf und 0-2 am 12.12.2020 beim TSV Schott Mainz).
Was spricht also grade für den FC?
Notvorstand Schmidt dazu: Es gibt eine deutliche Trendwende bei den Spielern und im Funktionsteam.
Diese Trendwende ist der Motor des FC der letzten Wochen. Selbst die unglückliche Niederlage in Mainz, hat die Mannschaft nicht in eine Krise zurück gestürzt. Getreu dem Motto: Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch stärker.
Schmidt weiter: Alle ziehen an einem Strang und zeigen, dass sie mit aller Kraft das Ziel Klassenerhalt verwirklichen wollen.
Und das ist die Stärke, die der FC momentan hat. Es steht immer eine geschlossene Mannschaft auf dem Feld, die bereit ist jeden Gegner anzunehmen und bis zum Ende dagegen zu halten.
Höchstwahrscheinlich wird der SSV Ulm die spielbestimmende Mannschaft sein. Aber, wenn immer der FC in den letzten Wochen das Spiel nicht machen musste, wurde es gewonnen.
Gegen Steinbach Haiger konnte man sich auf das Kontern verlegen und sich ansonsten voll auf die Abwehr konzentrieren. Gegen Bayern Alzenau überließ man in den letzten 25 Minuten den Gästen den Platz und verteidigte mit allem was da war.
Gegen Stadtallendorf und Mainz musste man mitspielen. Dies gelang auch über weite Strecken sehr gut. Jedoch ließ man so kleine, aber entscheidende, Fehler zu.
Dass „nicht das Spiel machen müssen“, kann am Mittwoch der Vorteil des FC sein. Keiner erwartet, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Ulm wird als klarer Favorit in das Spiel gehen. Man kann sich daher auf die Stärken des noch jungen Jahres konzentrieren und so zum Erfolg kommen.
Und vielleicht behält Hans Meyer am Ende mit seiner Aussage, positiv für Gießen, ja Recht? „Ich kann gar nicht alt genug werden, um alle Überraschungen, die der Fußball so parat hat, verkraften zu können“.
Text und Bild: Daniel Maximilian von Hahn
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