Duell der Oberliga-Meister

FC beim Aufsteiger Bahlinger SC – Kaiserstühler sehr offensivstark – Kommt Gießens Auswärtsstärke zum Tragen?

Nachdem unsere Jungs Balingen (ohne h!) im Zollernalbkreis bereits erfolgreich einen Besuch abgestattet haben, geht an diesem Wochenende die Fahrt nach Bahlingen (mit h!) im Landkreis Emmendingen am Rande des Kaiserstuhls. Bahlingen liegt ungefähr 20 km nordwestlich von Freiburg und hat etwas mehr als 4000 Einwohner.

Der Bahlinger SC spielte bis Ende der 1960er Jahre nur auf lokaler Amateurebene, dann knapp drei Jahrzehnte in der Verbandsliga Südbaden. Im Jahre 1996 gelang der Sprung in die Oberliga Baden-Württemberg. Dort spielten die Rot-Weißen bis 2015, als die Vizemeisterschaft errungen werden konnte und der BSC über die Aufstiegsrelegation in die Regionalliga Südwest aufstieg. Dort konnte man sich allerdings nur eine Saison halten. Nach drei Jahren in der Oberliga stieg man nach der vergangenen Saison als Meister erneut in die Regionalliga auf, wo man sich nun länger halten will. Besonders positiv wirkt sich für den Verein die räumliche Nähe zu Freiburg aus, da man sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit gut ausgebildeten jungen Spielern aus der Fußballschule des SC Freiburg bedienen konnte.

Der BSC ist weitgehend mit dem Kader der Meistermannschaft in sein zweites Regionalliga-Jahr gestartet und hat sich nur auf zentralen Positionen punktuell verstärkt. 5 Abgängen stehen 5 Zugänge gegenüber. Die Mannschaft des Trainer-Duos Dennis Bührer/Axel Siefert musste allerdings den Abgang ihres Torjägers Serhat Ilhan (zum TSV Steinbach) verkraften. In seine Rolle hat sich schnell Santiago Fischer gefügt, der bisher schon 8 Treffer erzielt hat. Generell ist die Mannschaft vor allem in der Offensive stark besetzt, wie bereits die Leistungen in den ersten Spielen zeigten. 25 erzielte Treffer bei allerdings 26 Gegentreffern sprechen eine deutliche Sprache. Mit dem Ex-Steinbacher und Ex-Kasselaner Shqipon Bektasi, den erfahrenen Hasan Pepic, Erich Sautner und dem Ex-Rostocker Amaury Bischoff stehen einige schon höherklassig spielende Spieler im Kader.

Der BSC nimmt momentan den 13. Platz ein, hat zwei Punkte mehr als der FC und bereits 5 Spiele gewonnen (3 davon zuhause), 3 unentschieden gespielt und wie der FC 7 Spiele verloren. Bei einem Sieg bestünde die Möglichkeit, an den Kaiserstühlern vorbei zu gehen. Dazu muss aber die Defensivarbeit stimmen und man darf sich nicht ähnliche Aussetzer wie in Freiburg leisten. Auf jeden Fall wird es einen heißen Kampf im Kaiserstuhlstadion geben, der für beide Mannschaften wegweisend sein wird.

Für den Hessenligameister stellt sich immer wieder die Frage, in welcher Verfassung er am kommenden Samstag antreten wird. Auf gute Spiele folgten immer wieder unverständlicherweise schwächere Vorstellungen, wobei die Auswärtsauftritte durchweg von der besseren Sorte waren – Ausnahmen Elversberg und Freiburg. Personell dürfte Trainer Daniyel Cimen vor keine allzu großen Probleme gestellt sein. Es dürfte eher vom Geschick des Trainer-Teams abhängen, eine erfolgreiche Formation auf den Platz zu schicken, die die Offensivabteilung des Gegners in Schach halten und andererseits durch schnelles Konterspiel ihrerseits zu erfolgreichen Torabschlüssen kommen kann.

Auch diesmal drücken alle FC-Fans die Daumen! Gebt Euer Bestes, Jungs!

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