Erneutes Schützenfest im Waldstadion

20 Tore in den letzten drei Heimspielen! Das ist die Bilanz des FC Gießen im heimischen Waldstadion. Momentan wird die große Kunst des Toreschießens vom FC in Gießens größter Spielstätte zelebriert.

Dieses Mal musste der Torhüter des Aufsteigers Hünfelder SV, der mit der zweiterfolgreichsten Defensive der Hessenliga in Gießen antrat, sage und schreibe sieben Mal hinter sich greifen. Hätte man alle Großchancen verwertet, so wäre auch ein zweistelliges Ergebnis drin gewesen.

Trainer Daniyel Cimen trat mit einer auf 4 Positionen gegenüber dem Spiel in Eddersheim veränderten Aufstellung an. Christopher Spang ersetzte Alban Lekay und rückte in die Innenverteidugung, dafür wechselte Vaclav Koutny auf die linke Außenverteidigerpositon. Im Tor stand Stephen Jäckel für Tolga Sahin. Im Mittelfeld kam Barbaros Koyuncu für Timo Cecen und Damjan Marceta durfte für Brian Mukasa von Beginn an ran. Die Mannschaft agierte mit 2 Spitzen vor einer Raute im Mittelfeld, während die Gäste zu Spielbeginn in einem mutigen 4-3-3 auftraten. 

In den Anfangsminuten entwickelte sich ein verteiltes Spiel, in dem aber nur der FC zu Torabschlüssen kam (5. Marceta an den Pfosten, 10. Marceta vergibt freistehend, 18. Müller köpft Kara-Freistoß knapp vorbei). Die gefährlichste Gäste-Chance resultierte aus einem Platzfehler, als der Ball ver-sprang und Stephen Jäckel im Tor beinahe überrascht worden wäre. Als Cem Kara knapp über das Gästetor zielte (20.) und Marceta völlig frei nach Müller-Pass weit über den Kasten schoss (20.), konnte man meinen, eine Kopie des Eddersheim-Spiels  zu sehen. In der 24. Minute dann eine große Überraschung! Schiedsrichter Trumpfheller aus Erbach, der einmal großzügig leitete, ein anderes Mal kleinlich pfiff, sah als Einziger auf dem Platz ein Foul an Gäste-Stürmer Neidhardt im Strafraum und entschied zur Überraschung von Spielern und Zuschauern auf Foulelfmeter für die Gäste. Der angeblich Gefoulte nahm aber das Schiedsrichtergeschenk nicht an und schoss den Strafstoß einen Meter über die Querlatte. Damit hatten die Zuschauer die einzig nennenswerte Chance der Gäste im Spiel bereits gesehen!

Als ob sie diesen Weckruf benötigt hätte, lief in der Folge die Kombinationsmaschine des FC wie am Schnürchen. Und nun wurde auch das Tor getroffen. In der 27. Minute eröffnete Damjan Marceta den Torreigen, als er einen zu kurz abgewehrten Hofmann-Schuss aus Nahdistanz einschob. 1:0! Die Gäste versuchten nun noch für kurze Zeit mit schnellen Kontern das Gießener Tor in Gefahr zu bringen, aber ohne Erfolg. Nach einem Doppelschlag in Minute 35 und 37 durch einen Marceta-Kopfball nach Kara-Flanke und durch Cem Kara nach einer schnellen Kombination auf Müller-Vorlage war eine Vorentscheidung gefallen. Die Gäste stolperten nun von einer Verlegenheit in die nächste, und als der agile Markus Müller, der viel arbeitete und immer wieder auf die Flügel auswich, in der 43. Minute zum 4:0 ins kurze Eck einlochte, war die Entscheidung endgültig gefallen.

Auch nach der Pause kam der FC stürmisch aus der Kabine, aber Torerfolge ließen vorerst auf sich warten. Ab der 50. Minute verflachte das Spiel für einige Zeit und man hatte das Gefühl, die Gastgeber nähmen den Fuß vom Gas. Trotzdem wurden 2 Großchancen für Marceta herausgespielt, die dieser aber vergab. Als Michael Fink in der 65. Minute einen Ball in den gegnerischen Strafraum chippte, war Kevin Nennhuber mit dem Kopf zur Stelle und stellte das 5:0 her. Auch ein Doppelwechsel (Tim Korzuschek und Mirkan Kara für Markus Müller und Cem Kara, vorher war schon Timo Cecen für Johannes Hofmann gekommen) tat der Spielfreude des Tabellenführers keinen Abbruch. Damjan Marceta stellte durch zwei weitere Treffer schließlich den 7:0-Endstand her, wobei der Treffer zum 6:0 nach einer präzisen Mirkan Kara-Flanke besonders sehenswert war.  

Auf diese Weise spielten sich unsere Jungs den Frust über die Niederlage in Eddersheim von der Seele und gehen nun guten Mutes in die beiden schwierigen Auswärtsaufgaben in Lohfelden und Friedberg.

Text: Reinhard Schmandt

Bild: Florian Kuhn

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