Schwere Aufgabe beim Mitaufsteiger

Zu Gast bei der Überraschungsmannschaft der Liga – Prominente Zugänge für Alzenau – Auswärtsserie soll gehalten werden

Wer erinnert sich nicht an das letzte Spiel in der abgelaufenen Saison? Unser FC stand schon lange als Meister fest und empfing den FC Bayern Alzenau, der noch einen Punkt brauchte, um Tabellenzweiter und Teilnehmer an der Relegationsrunde zum Aufstieg in die Regionalliga zu werden. Unsere Jungs führten kurz vor Schluss klar mit 2:0, ließen aber zu, dass Alzenau noch in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte und somit die Relegationsrunde erreichte. Die konstanten Leistungen am Saisonende, mit denen man den Verfolger Hessen Kassel erfolgreich auf Distanz halten konnte, wiederholte der FCB auch in den beiden Relegationsspielen und stieg aufgrund des besseren Torverhältnisses glücklich auf.

Deshalb kreuzen sich auch in dieser Saison die Wege beider Vereine. Damit ist Alzenau der Verein aus der Regionalliga, auf den der FC bzw. die Teutonia am häufigsten getroffen ist. Man kreuzte bisher in 7 Spielen die Klingen, wobei für  jeden Verein 3 Siege und 3 Niederlagen bei einem Remis zu Buche stehen. Das Torverhältnis lautet 12:11 zugunsten unseres FC. Die meisten Spiele hatten einen knappen Ausgang.

Alzenau gehört als Kommune eigentlich zum Freistaat Bayern. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Hessen wechselte der kleine FC Bayern bereits zur Saison 1992/1993 vom bayrischen zum hessischen Fußballverband und schaffte 2005 den Aufstieg in die Hessenliga. Nachdem der Klub bereits in den Spielzeiten 2009/2010 und 2011/2012 für jeweils ein Jahr in der Regionalliga spielte, verpflichtete man im Sommer 2016 den Ex-Bundesligaprofi Angelo Barletta als Cheftrainer, der den 1924 gegründeten FCB zu den beiden letzten Vizemeisterschaften führen konnte. Allerdings scheiterte man in der vorletzten Saison in der Relegationsrunde am FK Pirmasens.

Nach dem Aufstieg blieb ein Großteil der Aufstiegsmannschaft zusammen und der Klub verstärkte sein Team auf den zentralen Positionen mit regionalligaerfahrenen Spielern, beispielsweise Daniel Endres, der zuvor bei Kickers Offenbach das Tor hütete, oder Robert Schick, welcher vom FSV Frankfurt kommt. Kurz vor Toresschluss tätigte man noch drei            bemerkenswerte Transfers, indem man Dren Hodja und Serkan Firat ebenfalls vom OFC verpflichtete und den Ex-Alzenauer Alieu Sawaneh vom Absteiger Eintracht Stadtallendorf zur Verstärkung der Abwehr zurück holte. Auch Erfolgscoach Barletta verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2020 und möchte mit seinem Team das große Ziel Klassenverbleib erreichen.

Der Gegner aus Unterfranken, ist gut in die Saison gestartet und hat nach zehn Spielen bereits sechzehn Punkte auf dem Konto und ist somit bester Neuling. Besonders beeindruckend waren die Siege bei den Spitzenmannschaften in Homburg und Saarbrücken. Bisher musste man lediglich 2 Niederlagen einstecken (1:4 in Steinbach, 0:3 gegen Mainz 05 II). Nur in einem Spiel erzielte man keinen Treffer.

Durch die regionalligaerfahrenen Zugänge mit insgesamt fast 600 Einsätzen in der Regionalliga ist Alzenau kein klassischer Aufsteiger. Aus der Mannschaft vom letzten Aufeinandertreffen in Gießen standen am vergangenen Wochenende nur noch 4 Spieler auf dem Platz, während es bei unserem FC noch 6 Spieler waren. Dementsprechend sagt die bisherige Bilanz der Spiele beider Mannschaften gegeneinander wenig aus. Bemerkenswert ist allerdings, dass FC/Teutonia schon zweimal 2:1 in Alzenau siegte.

Erneut ein solches Ergebnis wäre schön, würde doch der FC seine gute Auswärtsbilanz mit 4 ungeschlagenen Spielen in Folge wahren. Dies kann aber nur dann möglich werden, wenn man die Form der 2. Halbzeit von Mainz und der 1. Halbzeit gegen Saarbrücken über die gesamte Spielzeit auf den Platz bringt. Es wird erneut auf eine starke Defensive ankommen und mit etwas Spielglück und mehr Mut im Spiel nach vorne sollte es nicht unmöglich sein, die nicht immer sattelfeste Alzenauer Abwehr (bisher 15 Gegentore) zu überwinden.

Es wäre schön, wenn sich erneut viele FC-Anhänger auf den nicht so weiten Weg nach Alzenau (ca. 75 km) machen würden, um unsere Mannschaft zu unterstützen. Man hat in Mainz gesehen, dass das der Mannschaft geholfen hat. Ein erneuter Punktgewinn könnte Auftrieb geben für die eminent wichtigen Spiele der nächsten Wochen.

Auf nach Alzenau!

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