Mit Erfolgserlebnis ins nächste Heimspiel

FC will gegen Walldorf nachlegen – Löst Jake Hirst die Sturmmisere?

Oh, wie tat das gut! Großes Aufatmen bei den Fans des FC Gießen, als die Nachricht vom 1:0-Auswärtssieg in Balingen über die Ticker lief. Durch diesen wichtigen Sieg wurde erst einmal ein sechs Punkte Abstand zu den drei letztplatzierten Mannschaften hergestellt. In den nächsten Spielen will man nun weiter nach oben klettern. Hoffentlich kann man damit am Samstag bereits anfangen.

Mit dem FC Astoria Walldorf ist nun eine Mannschaft im Waldstadion zu Gast, mit der man zu Beginn der Runde glaubte, auf Augenhöhe zu sein. Allerdings fanden sich die Astorstädter nach guten Ergebnissen in den ersten vier Spielen überraschend an der Tabellenspitze wieder, nachdem sie in der letzten Saison nur knapp und aufgrund einer starken Rückrunde dem Abstieg entgangen waren. Ihre Erwartungen für die neue Saison sind allerdings nicht so hoch angesetzt, sondern man strebt nach wie vor einen gesicherten Mittelfeldplatz an.

Kadertechnisch hat sich beim FCA Einiges getan. Die Verantwortlichen um den Ex-Bundesliga-Spieler Roland Dickgießer (ehemals SV Waldhof Mannheim) haben in diesem Sommer einen ordentlichen Umbruch eingeleitet, 14 Abgängen stehen 12 Neuzugänge gegenüber. Trainer Matthias Born scheint aber trotzdem schon frühzeitig seine Stammformation gefunden zu haben, denn zehn Spieler haben bisher alle Spiele der Saison 2019/20 bestritten. Vor allem die zahlreichen aus der zweiten Mannschaft hochgezogenen Spieler haben bisher alle in sie gesteckten Erwartungen übertroffen.

Das Team aus Walldorf steht momentan mit zwölf Punkten aus sieben Spielen sehr gut da. Bisher verzeichnet die Mannschaft von Matthias Born drei Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage gegen Tabellenführer Saarbrücken. Sie nimmt derzeit den sechsten Tabellenplatz ein und spiet einen schnellen und unkomplizierten Fußball, schießt viele Tore und ist sehr schwer auszurechnen. Nicht ohne Grund führt Angreifer André Becker mit acht Treffern derzeit auch die Torschützenliste an. Beachtlich ist, dass  alle Walldorfer Spieler noch einem Beruf nachgehen und erst am späten Nachmittag trainieren. Trotz dieser Bedingungen spielen die Mannen vom Dietmar-Hopp-Sportpark bereits ihre 6. Regionalliga-Saison.

Für unser Team gilt es, den Schwung aus dem Erfolgserlebnis von Balingen mitzunehmen und die gleichen Eigenschaften zu zeigen, die zu diesem Auswärtserfolg geführt haben: Kompaktheit, Laufbereitschaft und Kampfkraft. Die große FC-Anhängerschaft hofft, dass mit der kurzfristigen Verpflichtung des ehemaligen OFC-Torjägers Jake Hirst auch die Ladehemmung der Heimmannschaft im Waldstadion ein Ende haben wird. Trainer Cimen sieht nach den Trainingseindrücken gute Chancen dafür, dass Hirst am Samstag zur Starformation gehört.

Der FC-Trainer erwartet einen sehr spielstarken Gegner, dessen Team sehr geschlossen wirke und bei dem die Automatismen griffen. Die gute Mischung aus jungen und älteren Spielern, bei der der Ex-Hoffenheimer Andreas Schön im Mittelfeld Dreh- und Angelpunkt ist, sei nur dann zu schlagen, wenn defensiv gut gearbeitet werde.  Mit konzentriertem Spiel nach vorne soll endlich der erste Torerfolg im Waldstadion gefeiert werden. Weiterhin fehlen wird Brian Mukasa. Tim Korzuschek und Vaclav Koutny mussten wegen Muskelbeschwerden das Training abbrechen, und ob Jure Colak am Samstag wieder zur Verfügung stehen wird, muss das Abschlusstraining zeigen.

Alle Anhänger unseres FC wünschen sich, dass genau wie am 04.03.2017 „An der Neumühle“ – damals durch die Teutonia – ein Heimsieg gegen Walldorf gefeiert werden kann (damals 3:2).

Der erste Heimsieg muss her – koste es, was es wolle! Jungs, wir zählen auf euch!

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